Der Computervalidierungs-Beauftragte (CV 7) - Block 2
Bei gleichzeitiger Anmeldung zu Block 1 reduziert sich die Teilnehmergebühr!

Der Computervalidierungs-Beauftragte (CV 7) - Block 2 Bei gleichzeitiger Anmeldung zu Block 1 reduziert sich die Teilnehmergebühr!

Heidelberg

Seminar Nr. 16054

Diese Seminar ist Bestandteil des GMP-Lehrgangs "Computervalidierungs-Beauftragter". Mehr über diesen GMP-Lehrgang erfahren.

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Alle weiteren Termine dieses Seminars finden Sie in dieser Übersicht.

Kosten

Die Veranstaltung hat bereits stattgefunden

Rückfragen unter:
Tel.: 06221 / 84 44 0 E-Mail: info@concept-heidelberg.de

Sprecher

Frank Behnisch, CSL-Behring
Klaus Feuerhelm, Regierungspräsidium Tübingen
Dr. Thomas Karlewski, Chemgineering Business Design
Frank Kling, Merck
Yves Samson, Kereon
Dr. Wolfgang Schumacher, ehem. F. Hoffmann-La Roche
Dr. Jörg Schwamberger, Merck
Sieghard Wagner, Chemgineering Business Design
Michael Wegmann, F. Hoffmann-La Roche

Zielsetzung

Sie werden umfassend mit allen Stadien des Lebenszyklus der Validierung computergestützter Systeme vertraut gemacht.
Sie lernen die pharmazeutischen Regelwerke in Hinblick auf die Validierung computergestützter Systeme kennen und wissen diese zu interpretieren.
Sie erfahren, welche Punke aus Sicht eines Inspektors bei der Validierung computergestützter Systeme besonders wichtig sind und welche Probleme es hier in der Praxis immer wieder gibt.

Hintergrund

Die Qualität von pharmazeutischen und medizintechnischen Produkten wird immer mehr durch den Einsatz computergestützter Systeme bestimmt. Die Validierung computergestützter Systeme in diesen Bereichen ist heute geforderte und gelebte Praxis. Die relevanten Regularien und Guidelines werden dieser Entwicklung angepasst, z.B. der 2008 erschienene GAMP®5 mit seinen ergänzenden GPGs (Good Practice Guides) und der (neue) Annex 11 „computergestützte Systeme“ des EU-GMP-Leitfadens. Diese Veranstaltung wird Ihnen eine umfassende Hilfestellung bei der pragmatischen Umsetzung dieser Vorgaben in Ihre betriebliche Praxis liefern.

Zielgruppe

Die Veranstaltung richtet sich an Mitarbeiter aus der pharmazeutischen und medizintechnischen Industrie und deren Lieferanten. Angesprochen werden Mitarbeiter mit ersten Kenntnissen bei der Validierung computergestützter Systeme, insbesondere aus den Bereichen IT, QA/QS, Produktion/Qualitätskontrolle.

Internetprüfung „Zertifizierter Computervalidierungs-Beauftragter“

Die EG-GMP-Richtlinie 2003/94/EG fordert die Prüfung der „Wirksamkeit von Schulungen“. Teilnehmer, die an Block I und II teilgenommen haben, können sich durch eine Internetprüfung zum „Zertifizierten Computervalidierungs-Beauftragten“ weiter qualifizieren. Mehr zu dieser Prüfung und der Anmeldung erfahren Sie unter www.gmp-navigator.com, Menüpunkt GMP-Lehrgänge. Oder Sie rufen Herrn
Dr. Andreas Mangel an, Tel. 06221 - 84 44 41.

Programm

Der Computervalidierungs-Beauftragte Block I


Regulatorische Grundlagen
AMWHV und Computervalidierung
Regulatorische Forderungen durch Annex 11
PIC/S PI 011

Computer-Validierungs-Lebenszyklus
GAMP 4 / GAMP 5
V-Modell / Spoon-Modell
GAMP-Kategorien und deren Bedeutung für den Validierungsaufwand Skalierbarkeit
Lieferantenbeteiligung

Workshop zur Einordnung von Systemen in die GAMP-Kategorien
Die Einordnung von Systemen in die GAMP-Kategorien steuert die Validierungsaktivitäten und den Validierungsaufwand. Die Teilnehmer ordnen unterschiedliche Systeme den GAMP-Kategorien zu und definieren die sich daraus ableitenden Maßnahmen
Computer-Validierungs-Lebenszyklus aus Inspektorensicht
Validierungskonzepte aus Sicht eines Inspektors
Validierungs-Masterplan / Validierungsplan
Anforderungen (URS), Risikomanagement und Testen als integrales Element der Validierung
Rückverfolgbarkeit von Anforderungen

Anforderungen und Lebenszyklus
Grundsätzliches zu Anforderungen
Benutzeranforderungen (URS)
Funktionale Spezifikationen (FS)
Problematische Anforderungen

Leitfaden zur Erarbeitung von Anforderungen und Spezifikationen
Anforderungsfallen vermeiden
Empfehlungen zu dem Projektteam
Qualitätsmerkmale von Anforderungen
Anforderungsmanagement
Umfang und Detaillierungsgrad - Gefahr der "Überdetaillierung"
Traceability von Anforderungen

Erarbeitungsprozess von Anforderungen
Das 7-Schritt-Vorgehe

Fallstudien zu Anforderungen:
Anhand von Fallstudien werden die Teilnehmer Übungen zu verschiedenen Anforderungsdetails durchführen und die Theorie in die Praxis umsetzen können

Case study 1: Anforderungen erstellen
Anforderungen erfassen
Anforderungen strukturieren
Anforderungen entwerfen

Case study 2: Anforderungen überprüfen
An Beispielen gute (und schlechte) Anforderungen erkennen
Erfassen von Bedürfnissen und Anforderungen

Risikomanagement praktisch anhand des GAMP® 5 Lifecycle
Warum Risikomanagement und was versteht man darunter
Risikobasierte Lifecycle-Aktivitäten: Basis-Risikobewertung, Validierungsplanung, Funktionale Risikobewertung, Testplanung, Validierungsabschluss und Systembetrieb,
Change Control, Stilllegungsplanung

Kurzworkshops
In kurzen Workshop-Sessions können die Teilnehmer in kleinen Gruppen die verschiedenen Risikobewertungen nach GAMP 5 selbständig anhand verschiedener Fallbeispiele praktisch umsetzen.
Basisrisikobewertung
Risikobasierte Entscheidungen während der
Validierungsplanung
Funktionale Risikoanalyse
Risikobewertung beim Validierungsabschluss
Risikobasiertes Change Control
Risikobewertung bei der Stilllegung

Praxis der Risikoanalyse
Tipps und Tricks zur praktischen Durchführung
Erfahrungen aus der Risikoanalyse Praxis
Vorstellung konkreter, durchgeführter Risikoanalysen für GxP-relevante Systeme (Beispiele)
Vor- und Nachteile der gewählten Methodik
Vermeidbare Schwachstellen und Fehler

Regulatorische Anforderungen an Tests
Anforderungen internationaler GxP-Richtlinien
Inspektionspraxis und Erwartungshaltung der Behörden
Effiziente Umsetzung der Vorgaben

Nutzen von Tests/Aufbau einer Testorganisation
Aufwand / Nutzen von Tests
Gestaltung einer schlanken und effizienten Testorganisation
Notwendige Rollen und Verantwortlichkeiten

Risikoanalyse als Basis für optimales Testen
Optimale Einbindung in Testaktivitäten
Einfluss auf Testinhalte

Workshops: Testplanung / Testdurchführung
Anhand des typischen Szenarios ‚Einführung eines neuen validierungspflichtigen IT-Systems' sind die anwenderseitigen Testaktivitäten zu planen und umzusetzen.
Ziel: Die Teilnehmer verstehen, wie man Tests von GxP-relevanten IT-Systemen effizient und effektiv plant und durchführt.

Behördenkonforme Testdokumentation
Strukturierung
Notwendiger Detaillierungsgrad / Erforderliche Unterschriften
Benötigte Arbeitsanweisungen
Beispiele

Praxisbeispiel: Regressionstests im SAP R/3-Umfeld
Projektplanung / Meilensteine / Teamstruktur
Auswahlmethode für Testfälle
Aufbau der Dokumentation
Personalaufwand

Der Computervalidierungs-Beauftragte Block 2:


ERES / 21 CFR Part 11: Anforderungen an elektronische Aufzeichnungen
Was sind elektronische Aufzeichnungen?
Rechtliche Stellung des 21 CFR Part 11 und der FDA
Guidance for Industry „Scope and Applications“
Welche Systeme fallen unter Part 11; welche fallen nicht unter Part 11?
Predicate Rules – was ist damit gemeint?
Problemfeld Hybridsysteme
Audit Trail
Archivierung / Zugangsschutz
Offene Systeme

Kurz-Workshop
Einstufung von Systemen aus Labor und Produktion hinsichtlich ihrer Part 11 Relevanz - Anwendung des Entscheidungsbaums der FDA aus „Scope and Application“.

ERES / 21 CFR Part 11: Anforderungen an elektronische Unterschriften
Anforderungen bei Nutzung elektronischer Unterschriften
Systemarten zur Erstellung einer elektronischen Unterschrift (Biometrie, Smartcards)
Umsetzung der Part 11 Anforderungen durch technische und organisatorische Maßnahmen
Vorgehensweise zur Erreichung der Part 11-Konformität

Kurz-Workshops
Einen angemessenen Validierungsansatz für den Audit Trail entwickeln
Welche SOPs sind ERES-relevant?

Case Study: Eigenschaften eines ERES-Systems
Umsetzung des Audit Trails
Anforderungen an die Datenhaltung
Verfahren für die ERES-konforme elektronische Signatur

Risikomanagement im Part 11 Umfeld
"Risk-based Approach" der FDA und ISPE-Statement
Risikoanalysen in unterschiedlichen Regelwerken
Stellschrauben der Risikokontrolle

Datenintegrität
ALCOA-Ansatz
Neue Richtlinien
Elemente eines Data Integrity Compliance Programms
Daten-Lebenszyklus
Audit Trail Review

Besonderheiten der IT-Infrastruktur im Rahmen der Validierung computergestützter Systeme
Qualitätsmanagement im Infrastruktur-Bereich
Standards und Prozesse
Risikoanalyse
Qualifizierung der Infrastruktur als Basis der CSV

Elektronische Aufzeichnungen / Elektronische Unterschrift aus Sicht eines GMP-Inspektors
PIC/S PI 011 als Inspektionsleitfaden für ERES
Bedeutung des Benutzermanagements
Einfluss des Audit Trails bei ERES

Systemsicherheit aus Sicht eines GMP-Inspektors
Organisation der Systemsicherheit
Zutritt, Zugang und Zugriff
Allgemeine Hinweise und Vorgaben
Passwortkonzepte
Schutzmaßnahmen und Schutzbedarf

Prozesse und Organisation
Security Incident Handling
Aktuelle IT-Sicherheitsrisiken im Überblick

Prozesse und Organisation - Praxisbeispiel
Bewertung von Sicherheitslücken und daraus resultierenden Risiken
Bewertung von Patching-Risiken
Fokussiertes Testen
Schema für Sicherheits-Alarme (Template zur Dokumentation) und konkrete Beispiele aus der Praxis

Patch Management aus Sicht der IT-Security und der Qualitätssicherung
Was sind Patches? / Welche Gefahren gehen davon aus?
Umgang mit Patches
Patch Management in der betrieblichen Praxis
Risikobewertung von Patches
Praxisbeispiel CVSS
Patch Management bei Virtualisierung

Technische Aspekte der IT Sicherheit
Grundlagen
Viren / Würmer / Trojaner
Internet-Sicherheit / VPN
Funknetzwerke
Neue Applikationssicherheitsaspekte
Security bei Data Warehouse / SOA / SaaS

IT Security Framework
Aufbau eines Sicherheitssystems für die Organisation
IT security policy
Architecture
Standards and procedures

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