WHO plant die Aufnahme von Umweltaspekten in GMP

Die Weltgesundheitsorganisation WHO hat den Entwurf eines Dokuments über "GMP Umweltaspekte: Punkte, die für Hersteller und Inspektoren bei der Prävention von Antibiotikaresistenzen zu berücksichtigen sind" veröffentlicht.

Mit diesem Arbeitsdokument plant die WHO, das Thema Abfall- und Abwasserentsorgung in die GMP-Leitlinien aufzunehmen: "Es geht um den aktuellen Bedarf an Leitlinien, wie GMPs in die Abfall- und Abwasserentsorgung zur Herstellung antimikrobieller Stoffe umgesetzt werden sollten, wobei der Schwerpunkt auf kritisch wichtigen antimikrobiellen Stoffen liegt".

Diese Initiative könnte bei den zuständigen nationalen Behörden und innerhalb der Industrie zu Bedenken führen. Das zugrundeliegende Problem ist, dass die meisten Wirkstoffe in Ländern mit schwachen Umweltschutzgesetzen hergestellt werden. Hier ist eine entsprechende Initiative durchaus angebracht. Die WHO meint es also gut, aber liegt vielleicht falsch darin, dies mit GMP zu verknüpfen. Man wird sehen, wie das Feedback von denen sein wird, die die Erlaubnis der Weltgesundheitsorganisation hierzu haben.

Das Dokument mit dem Titel "Environmental Aspects of Good Manufacturing Practices: Points to consider for Manufacturers and Inspectors in the Prevention of antimicrobial Resistance" kann bis 14. Juni kommentiert werden.

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