Und die EMA geht nach ... Amsterdam

Es wäre beinahe zum Elfmeterschießen gekommen - hierzu fehlte jedoch allem Anschein nach die Ausrüstung. Daher wurde die Entscheidung über den neuen Standort der EMA durch das Los entschieden. Wie konnte es dazu kommen?

Vier Städte waren in der Finalrunde: Bratislava, Kopenhagen, Mailand und Amsterdam. In der nächsten Wahlrunde wurden Bratislava und Kopenhagen rausgeworfen. Die finale Abstimmung führte dann zu einem Unentschieden zwischen Amsterdam und Mailand (jeweils 13 Stimmen aus 26 Mitgliedsstaaten). Also wurde die Entscheidung über den neuen Standort durch Losen entschieden. Das Ergebnis: Amsterdam wird neue Heimat der Behörde, nachdem Großbritannien die EU verlässt.

Der Entscheidung der Mitglieder ging eine Prüfung der von 19 Mitgliedsstaaten eingereichten förmlichen Anträge voraus. Diese erfolget durch die Europäische Kommission und die EMA.

Laut einer Mitteilung der EMA werde die Behörde umgehend die Zusammenarbeit mit der niederländischen Regierung aufnehmen, um den Umzug vorzubereiten und um ihre Geschäfte in Amsterdam spätestens am 30. März 2019 aufnehmen zu können. Die EMA wird außerdem eine Tabelle auf ihrer Website veröffentlichen, um Interessengruppen über das Fortschreiten des Umzugs auf dem Laufenden zu halten.

Die Chance für den deutschen Bewerber (Bonn) wurde nicht als hoch eingeschätzt, unter anderem auch weil bereits die Europäische Agentur für Flugsicherheit (EASA) und die Europäische Aufsichtsbehörde für das Versicherungswesen und die betriebliche Altersversorgung (EIOPA) in Deutschland ihren Sitz haben.

Cookies helfen uns bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

OK

Zurück

GMP Seminare nach Thema

Cookies helfen uns bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

OK