Neuer Beitrag zum Thema GDP im Blog des MHRA-Inspektorats: Maßnahmen zum Schutz der Lieferkette

Eines der Ziele der guten Vertriebspraxis (GDP) und ein wichtiger Aspekt für alle Arzneimittelhändler ist es, zu verhindern, dass gefälschte Arzneimittel in die legale Lieferkette gelangen. In diesem Zusammenhang wurde ein neuer Beitrag mit dem Titel "Too good to be true? How to play your part in protecting the UK medicines supply chain" im Blog der MHRA veröffentlicht. Der Artikel vom 26. Juli 2021 wurde von Emanuela Krasteva verfasst.

In dem Beitrag wird darauf hingewiesen, dass die GDP-Regularien die Unternehmen dazu verpflichten, wirksame Verfahren für die Qualifizierung und Requalifizierung von Lieferanten und Kunden einzuführen. Strenge Qualifikationskontrollen geben die Gewissheit, dass Arzneimittel aus seriösen Quellen bezogen und nur an Kunden geliefert werden, die selbst zum Besitz von Arzneimitteln berechtigt sind.

Der Beitrag fasst einige der Erwartungen der MHRA bezüglich der Sorgfaltspflicht zusammen, die Lizenzinhaber beim Großhandel mit Arzneimitteln beachten sollten. Dazu gehören:

  • Potenzielle Risiken sollten durch eine solide Lieferantenqualifizierung, die sowohl die Lieferanten selbst als auch die angebotenen Produkte berücksichtigen, identifiziert und gemindert werden.
  • Großhändler sollten stets wachsam gegenüber allen Aktivitäten sein, die einen Betrug darstellen oder einen Versuch darstellen könnten, die Integrität der Lieferkette zu verletzen.
  • Alle unaufgeforderten Angebote für Produkte sollten mit besonderer Vorsicht behandelt werden.
  • Sogenannten Due Diligence Checks sind unerlässlich, um die Echtheit der beschafften Arzneimittel zu gewährleisten.

Den vollständigen Artikel finden Sie unter dem Titel "Too good to be true? How to play your part in protecting the UK medicines supply chain" im Inspektorat-Blog der MHRA.

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