Europäisches Amt für Betrugsbekämpfung warnt vor illegalem Handel mit COVID-19-Impfstoffen

Das Europäische Amt für Betrugsbekämpfung (European Anti-Fraud Office / Office européen de lutte antifraude - OLAF) hat Regierungen vor dubiosen Angeboten gewarnt, sie mit COVID-19-Impfstoffen zu versorgen. Diese Angebote sind sehr oft gefälscht und sollten gemeldet werden.

In einer Pressemitteilung vom 15. Februar 2021 wird Ville Itälä, Generaldirektor von OLAF zitiert. Sein Amt habe Berichte über Betrüger erhalten, die Regierungen in der gesamten EU Impfstoffe zum Verkauf angeboten hätten. Diese Angebote kämen in vielen verschiedenen Formen vor. Die Betrüger würden zum Beispiel große Mengen an Impfstoffen zum Verkaufen anbieten, liefern aber zunächst nur ein Muster, um die erste Vorauszahlung zu kassieren und verschwinden dann mit dem Geld. Andere Betrüger würden sich als Vertreter von Unternehmen ausgeben und behaupten, im Besitz von Impfstoffen zu sein bzw. Zugang zu solchen Präparaten zu haben.

Alle diese Behauptungen seien falsch, und diese Versuche die nationalen Behörden zu betrügen, müssten so schnell wie möglich gestoppt werden. Aus diesem Grund hat OLAF die laufende Untersuchung zu gefälschten COVID-19-Impfstoffen um eine zusätzliche Ebene erweitert. Ziel ist es, die illegale Einfuhr von COVID-19-Impfstoffen in das EU-Gebiet zu verhindern. OLAF wird nun aktiv Informationen über diese Betrugsversuche den EU-Mitgliedstaaten und anderen Partnern zur Verfügung stellen.

Quelle: OLAF (press release 7/2021)

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