Arzneimittelbehörden weltweit arbeiten wegen COVID-19 stärker zusammen

Die Schweizer Behörde Swissmedic hat auf ihrer Seite bekannt gegeben, dass Arzneimittelbehörden auf der ganzen Welt aufgrund von Covid-19 stärker zusammen arbeiten werden. Hierfür wurden drei Bereiche genannt: Die Forschung in der Schwangerschaft, Medikamente in klinischen Studien und die Überwachung von Impfstoffen hinsichtlich Sicherheit und Wirksamkeit.

Bereits zum zweiten Mal kamen Vertreter aus mehr als 25 Ländern, die 28 Arzneimittelbehörden und die WHO vertraten, zusammen. Die Beobachtungsforschung soll durch Informationsaustausch von Erfahrungen aus der Entwicklung von Behandlungen und Impfstoffen gegen COVID-19  intensiviert werden. Daten aus Beobachtungen bzw. aus der klinischen Praxis in der realen Welt sind eine wichtige Ergänzung zu den Informationen, die aus klinischen Studien gewonnen werden. Beim jetzigen Workshop wurden drei Bereiche festgelegt, bei denen die Zusammenarbeit zwischen den Gesundheitsbehörden verbessert werden soll:

  • Forschung in der Schwangerschaft bezüglich Auswirkung der COVID-19 Erkrankung als auch bezüglich Medikamenteneinnahme auf schwangere Frauen und ihre ungeborenen Babys
  • Aufbau von klinischen Kohorten von COVID-19 Erkrankten (spezielle klinische Beobachtungsstudien) zum Austausch von Fachwissen und zur Erhöhung der Qualität der Daten aus klinischen Studien
  • Vorbereitung einer Infrastruktur zur Überwachung der Sicherheit und Wirksamkeit von Impfstoffen, die gegen COVID-19 entwickelt werden

Dabei soll die verbesserte Zusammenarbeit nicht nur während der COVID-19-Pandemie helfen, sondern darüber hinaus auch künftige Beobachtungsforschung der Länder stärken.

Hier finden Sie die Meldung der Swissmedic.

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