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Wie die amerikanische Food & Drug Administration (FDA) am 18. Juni in einer
Pressemeldung bekannt gegeben hat, will die Behörde ihre Zusammenarbeit mit der
Europäischen Kommission und der European Medicines Agency (EMEA) ausweiten.
Mit dieser Kooperation beabsichtigen die Behörden, auf der
einen Seite die regulatorischen Auflagen und Kosten zu reduzieren sowie auf der
anderen Seite innovativen Produkten einen schnelleren Marktzugang zu
verschaffen. Außerdem sollen wichtige Informationen zur Sicherheit von
Arzneimitteln ausgetauscht werden.
Nach der Meldung wollen die Behörden auch in den Bereichen
Pädiatrie und Arzneimittel gegen seltene Krankheiten (Orphan Drugs)
zusammenarbeiten. Außerdem wurde der wissenschaftliche Dialog ausgebaut, um auch
therapeutische Indikationen und Risikomanagement-Pläne aufzunehmen. Auf
Grundlage der neuen EU-Gesetzgebung zu Pädiatrie wurden die "Prinzipien des
Dialogs" in einem Dokument (http://www.fda.gov/oia/pediatricsIP.htm)
zusammengefasst, das den schnellen Austausch von Informationen zu
wissenschaftlichen und ethischen Themen bezüglich Therapeutika für Kinder
erleichtert.
Die Meldung bezieht sich außerdem auf die Überarbeitung des
Plans zur Implementierung der transatlantischen regulatorischen Zusammenarbeit,
um zu definieren, unter welchen Umständen Informationen zwischen den Behörden
ausgetauscht werden (http://www.fda.gov/oia/Impplan.htm).
Auch Möglichkeiten zur Zusammenarbeit in Bezug auf Medizinprodukte wurden
erörtert.
Quelle:
FDA Press Release
Autor:
Wolfgang Schmitt
CONCEPT HEIDELBERG
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