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Als Antwort auf die zunehmende Besorgnis von Regierungen und
der Wirtschaft hat die "Organisation for Economic Co-operation and Development"
(OECD) eine Untersuchung gestartet, mit der sie die Auswirkung von Fälschungen
und Kopien auf Volkswirtschaften erforschen will. Die Untersuchung konzentriert
sich auf gefälschte und kopierte Produkte aus Sicht des intellektuellen
Eigentums (d.h. Produkte, die Marken- und Designrechte, Copyrights sowie Patente
verletzen) und soll helfen, die Folgen auf Regierungen, Wirtschaft und
Verbraucher besser zu verstehen und ins Bewusstsein zu rücken.
Im Rahmen des Projekts werden bereichsübergreifende Studien durchgeführt, um
die unterschiedlichen Formen dieses Missbrauchs und die Folgen für Hersteller,
Verbraucher und Regierungen zu verdeutlichen. Die pharmazeutische Industrie
wurde gewählt, weil Arzneimittelfälschungen erhebliche Auswirkungen auf
Sicherheit, Gesundheit, soziale und ökonomische Strukturen haben. Deshalb wird
das OECD-Projekt auch einen speziellen Bericht zu Fälschungen in der
Pharmaindustrie umfassen. Ein zweiter Bericht soll außerdem ausschließlich
Arzneimittelfälschungen und deren Folgen für das öffentliche Gesundheitswesen
beleuchten. Dazu soll sich dieser Report mit den verschiedenen Arten von
Fälschungen, deren Eigenschaften und Umfang sowie den damit verbundenen
Aktivitäten und Abläufen beschäftigen. Außerdem sollen Trends und deren Ausmaß
bestimmt sowie die Auswirkung auf Patienten/Verbraucher (besonders auf die
allgemeine Gesundheit) auf privater und staatlicher Seite untersucht werden.
Auch eine Auswertung der Maßnahmen zur Bekämpfung von Fälschungen ist im Rahmen
dieser Untersuchung vorgesehen. Der Bericht der OECD wird voraussichtlich noch
dieses Jahr veröffentlicht.
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