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Wallhäußer Preis an Dr. Ehrhard Anhalt
verliehen
Am 28. November wurde in Darmstadt im
Rahmen des CONCEPT-Seminars 'FDA-Anforderungen an die
Anlagenqualifizierung und Prozessvalidierung" der Wallhäußer
Preis 1999 an Herrn
Dr. Ehrhard Anhalt
BAH (Bundesfachverband der Arzneimittelhersteller e.V.)
verliehen.
v.l.n.r. Dr. W. Schumacher, Dr. E.
Anhalt, O. Schmidt (Concept Heidelberg), R. Völler |
Seit 1987 stiftet CONCEPT HEIDELBERG
jährlich diesen mit DM 10.000,- dotierten Preis für herausragende
Leistungen auf dem Gebiet der Pharmaproduktion und Qualitätssicherung.
Der Preis erinnert an die
außergewöhnlichen Leistungen, die Prof. Dr. Wallhäußer, insbesondere
auf dem Gebiet der Hygiene, aber auch auf dem Gebiet der GMP-Umsetzung
erbracht hat.
Der Preisträger wird von einer Jury
ausgewählt, die in diesem Jahr wie folgt besetzt war:
Rudolf Völler, Regierungspräsidium
Darmstadt
Dr. W. Schumacher, Asta Medica AG, Frankfurt
Die Jury zeichnete Herrn Dr. Anhalt für
seine Initiative, die wissenschaftliche Schriftenreihe ‚Qualitätssicherung’
zu publizieren, diese mit wissenschaftlichem Inhalt zu füllen und auf dem
neuesten Stand zu halten, aus.
Die wissenschaftliche Schriftenreihe des
BAH gilt heute als ein Standardwerk für all diejenigen, die praktische
Informationen zu GMP- und QS-Themen suchen.
Sie finden die Bestelliste unter http://www.bah-bonn.de/forum/publikationen/broschueren.htm
Auszug aus der Laudatio von Rudolf
Völler, Regierungspräsidium Darmstadt
Denk’
ich QS in der Nacht, so bin ich um meinen Schlaf gebracht.
Dieses freie Variation eines berühmten Ausspruches möchten wir an den
Anfang dieser Laudatio setzen. Daß diese Albtäume inzwischen weitgehend
Vergangenheit sind, haben wir auch Herrn Dr. Anhalt zu verdanken.
Noch’n Spruch: Jede
Reise beginnt mit dem ersten Schritt
Auf diese Reise haben sich viele gemacht. Viele Ideen sind umhergeschwirrt
und viele haben sich an diesem Thema versucht.
Es waren Einzelne und schließlich auch Autorenteams, die - getrieben von
Herrn Anhalt - Erfahrungen gesammelt haben und unter seiner Regie in eine
greifbare Form brachten. Es war seine Idee, Musterhandbücher zu schaffen,
die einfach umgesetzt werden konnten.
Im
Chaos muß man darauf achten, daß sich das System nicht in vielen
Kristallisationspunkten verzettelt. Es ist sein Verdienst, daß
erfolgreich gemanagt zu haben.
Natürlich haben viele mitgemischt, auch Behörden hat er angesprochen,
die nach Mithilfe, wiederum von den fertigen Werken profitiert haben. Es
ist aber eine Leistung, viele zu hören und zu beteiligen und dann doch
ein einheitliches Werk zu schaffen.
So sind bis heute
verschiedene Handbücher entstanden, die wertvolle Hilfen für Mitglieder
der GMP-Familie sind.
Der
Weg ist das Ziel und deshalb werden nicht nur die Bücher berücksichtigt,
sondern viel mehr die systematische Arbeit, das Einbeziehen aller Parteien
und der dadurch erreichte Integrationsprozeß, der heute alle Beteiligten
zwanglos mit dem Thema QS umgehen läßt.
Die Nachtruhe ist
wieder hergestellt.
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