|
Am 27. Juni 2006 hat die EMEA das Dokument
EMEA 120457/2006 Procedure for Worksharing – Quality Variations
veröffentlicht.
Dieses Dokument beschreibt ein Verfahren für die Zusammenarbeit
zwischen den einzelnen nationalen Zulassungsbehörden innerhalb der EU,
wenn Änderungsmeldungen für ein Produkt, das in verschiedenen Ländern
zugelassen wurde, an die zuständigen nationalen Zulassungsbehörden
geschickt werden.
Durch die Regelungen dieses Dokuments soll der Entscheidungsprozess
zwischen den beteiligten Zulassungsbehörden vereinfacht werden.
Zum jetzigen Zeitpunkt gelten dieses neue Verfahren nur für
Änderungen, die Elemente von PAT (Process Analytical Technology)
enthalten und/oder einen Design Space, wie in ICH Guideline Q8
beschrieben, sofern dieser PAT-Prinzipien beinhaltet.
Das Ziel ist es mit diesen neuen Regelungen sicher zu stellen, dass
eine einheitliche Bewertung in diesem relativ neuen Gebiet erfolgt.
Zulassungsinhaber, die gerade Änderungen mit PAT-Elementen planen,
sind eingeladen, sich an der Pilotphase dieses Projekts zu beteiligen.
Dieses Dokument zeigt, dass PAT auch für die europäischen
Zulassungsbehörden ein ganz wichtiges Thema ist. Das vollständige
Dokument finden Sie hier:
http://www.emea.eu.int/Inspections/docs/12045706en.pdf
|