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30. September 2000

3rd European GMP Conference on Active Pharmaceutical Ingredients

-Konferenzbericht -

 

Vom 6. – 8. September 2000 fand die 3rd European GMP Conference on Active Pharmaceutical Ingredients der APIC, einer Gruppierung der CEFIC, in Hamburg statt.

Insgesamt 23 Referenten aus Industrie (z.B. Rhodia Chimie, Frankreich, F. Hoffmann-La Roche, Schweiz, SST Corporation, USA, etc.) , Behörden (Medical Products Agency, Schweden; MCA, UK, Laboratoire National de Sante, Luxemburg) und Verbänden (EDQM, Frankreich; WHO, Schweiz) informierten die Konferenzteilnehmer, die aus insgesamt 17 verschiedenen europäischen Staaten sowie aus USA, Ägypten und Indien angereist waren, über die neuesten GMP-Trends bei der Herstellung pharmazeutischer Wirkstoffe. Themenschwerpunkte des ersten Konferenztages waren die EC Directive on Starting Materials, Neuerungen zum MRA-Abkommen und zur ICH Q7A Guideline, die am 19. Juli diesen Jahres aus Stepp 2 verabschiedet wurde sowie Probleme mit der Fälschung von Wirkstoffen aus Sicht der Industrie. Zulassungsrelevante Themen wie Certificate of Suitability, post-approval Changes und Variations und neue Entwicklungen bei BACPAC füllten den Nachmittag. Ein weiteres Schwerpunktthema waren die GMP-Anforderungen an Foschung und Entwicklung. 

Der erste Konferenztag wurde durch die Videokonferenz mit Frau Dr. Kopp-Kübel der WHO (World Health Organisation), Genf, die über die Problematik von Ausgangsstoffen aus der dritten Welt referierte, abgerundet

Am zweiten Konferenztag wurden ausgewählte Spezialthemen behandelt wie die Validierung in der Fermentation, retrospektiver Qualifizierung und Validierung, Umgang mit Out of Specification -Testergebnissen, Festlegung von Spezifikationen unter besonderer Berücksichtigung von Verunreinigungen und der Stabilität. Weiterhin wurden die Anforderungen an die Computervalidierung und die Anforderungen, die an eine papierlose Dokumentation unter besonderer Berücksichtigung der elektronischen Unterschrift zu stellen sind, dargestellt.

Am dritten Konferenztag konnten die Teilnehmer zu ausgewählten Themen, wie Vorbereitung auf Inspektionen, SAP in der Wirkstoffproduktion, Umsetzung der ICH Q7A-Richtlinie, Type II Variations, Stabilitätsprüfungen, etc. in kleinen Gruppen mit Experten diskutieren.

Insgesamt verlief die Konferenz sehr erfolgreich, die Teilnehmer nutzten die Gelegenheit zum fachlichen Austausch durch intensive Diskussionen im Plenum. Abgerundet wurde die Konferenz durch eine gemeinsame Stadtrundfahrt durch Hamburg, dem wichtigsten Umschlagplatz für APIs, die in den europäischen Markt importiert werden.

Und doch blieb eine Frage, die über den Köpfen der Teilnehmer schwebte, unbeantwortet: Quo vadis EC Directive on Starting Materials?

 

 

Social Event am Mittwoch Abend


Nach einer Besichtigung des Hamburger Hafens und der berühmten Speicherstadt besuchten die Teilnehmer und Referenten eine typische Hausbrauerei mitten in Hamburg.

Übrigens:

Diejenigen, die an der Konferenz nicht teilnehmen konnten, können die Konferenzdokumentation für einen Unkostenbeitrag von DM 300,-- zzgl. der gesetzlichen Mehrwertsteuer und zzgl. Porto und Versandkosten bein CONCEPT HEIDELBERG beziehen.

Autor: Dr. Barbara Jentges, CONCEPT HEIDELBERG

 

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