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29. August 2005

 

Neue EMEA Guideline zu Packmitteln aus Kunststoffen

 
Am 1. Dezember 2005 wird die von der EMEA publizierte Guideline on Plastic Immediate Packaging Materials in Kraft treten und damit die frühere Guideline on Plastic Primary Packaging Materials 3AQ10a ersetzen.

In dieser Guideline wird beschrieben, welche Informationen zu Primärpackmitteln aus Kunststoffen bei der Zulassung von Wirkstoffen und Arzneimitteln eingereicht werden müssen, d.h. bei Kunststoffmaterialien, die in direktem Kontakt mit dem Wirkstoff oder dem Arzneimittel sein werden.

Diese Guideline gilt nicht retrospektiv für Produkte, die bereits auf dem Markt sind, aber bei Änderungen des Packmittels (Variations) und den damit verbundenen Änderungsmeldungen, müssen die Vorgaben dieser Guideline bereits berücksichtigt werden.

Der Umfang der vorzulegenden Angaben zu einem Packmittel bei der Zulassung eines Arzneimittels ergibt sich insbesondere aus einem Entscheidungsbaum in Anhang II. Diesem kann man entnehmen, dass für Kunststoffpackmittel für feste Darreichungsformen einige wenige Angaben genügen (Allgemeine Informationen, Spezifikationen). Demgegenüber benötigt man bei Kunststoffpackmitteln für Inhalativa, Parenteralia und Ophtahlmica zusätzliche Angaben bis hin zu Extraktionsstudien, Interaktionsstudien und toxikologischen Informationen.
 

Pharmazeutische Packmittel stehen auch im Mittelpunkt einiger interessanter Veranstaltungen, die in den nächsten Monaten von CONCEPT HEIDELBERG und von der European Compliance Academy ECA angeboten werden:

Packmittel Folie
5./6. Oktober 2005, Konstanz

FDA-/GMP-Compliant Exctractables and Leachables Testing
29-30 September 2005, Vienna Austria

Elastomeric Closures for Injections
(including a visit of a rubber stopper manufacturer)
22./23. November 2005, Brussels

 
Das ausführliche Dokument finden Sie hier.

Autor:
Dr. Günter Brendelberger
CONCEPT HEIDELBERG