| Revision of Annex 14 to the
EU Guide to Good Manufacturing Practice
Die Sicherheit bei der Gewinnung von Blut
oder Plasma und der Herstellung von Blutprodukten steht immer wieder in
der öffentlichen Diskussion. Sowohl die pharmazeutische Industrie als
auch Blutspende- und Plasmapherese-Einrichtungen haben zusammen mit den
Behörden große Anstrengungen unternommen, die höchstmögliche
Sicherheit für die Produkte zu gewährleisten.
Eine Vielzahl von gesetzlichen
Anforderungen sowie freiwilligen Vorgaben bilden, unterstützt durch
regelmäßige Inspektionen einen sicheren Rahmen für die Gewinnung er
Ausgangsstoffe als auch die Herstellung der Zwischen- und Endprodukte.
Außerdem werden weitere Anstrengungen von Blutspendediensten und
Industrie unternommen, um einen hohen Sicherheitsstandard festzulegen.
Dieser wird durch detaillierte behördliche Regelungen und Forderungen in
Verbindung mit Vorschlägen unabhängiger Organisationen weiter
konkretisiert. Darüberhinaus wurde am 31. März diesen Jahres die
revidierte Version des Annex 14 des EU Guide to Good Manufacturing
Practice „Manufacture of medinical products derived from human blood
or plasma" verabschiedet.
Insgesamt besteht großer
Informationsbedarf zum Thema Blut und Blutprodukte. Wir haben daher im
September diesen Jahres ein Symposium für Sie organisiert, bei dem
Experten aus Industrie, Bundes- und Landesbehörden und Blutspendezentren
die Neuigkeiten zu Anforderungen an Blutprodukte, insbesondere zu
- gesetzliche und behördliche
Anforderungen
- GMP bei der Gewinnung von Blut und
Blutplasma
- GMP bei der Verarbeitung von Blut und
Blutplasma
- GMP-Inspektionen – Zusammenarbeit
und Überwachung
diskutieren werden. Besonderes Augenmerk
wird auch auf die Validierung von Computersystemen in Blutspendezentren
gerichtet.
Für nähere Informationen zu der
Veranstaltung "Neue Anforderungen an Blutprodukte", die am 21.
und 22. September 2000 in Mannheim stattfinden wird, klicken
Sie bitte hier.
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