TOPAKTUELLE
SEMINARE / KONFERENZEN

Validierung computergestützter Systeme
21./22. Januar 2009, Heidelberg

ICH Q9 Kurs Risikomanagement
22./23. Januar 2009, Mannheim

Mikrobiologische Testverfahren (M 2)
27./28. Januar 2009, Leimen

Gute Lagerhaltungspraxis / Gute Transportpraxis
27./28. Januar 2009, Karlsruhe

Praxis der Kalibrierung (PT 4)
Praxis der Messtechnik (PT 21)

27.-29. Januar 2009, Heidelberg

SITEMAP

IMPRESSUM

GMP-News
14. Juli 2004
 

Inspection Findings zu Change Control
in Produktion und Technik


Dokumentation von Änderungen – Selbstverständlich, aber doch nicht gemacht!

Nicht zuletzt durch die Vielzahl der Behördeninspektionen ist das Thema 'GMP-gerechte Dokumentation in der Pharma-Technik' in den Blickpunkt des Interesses gerückt. Speziell dem Thema Änderungen bzw. der Kontrolle der Änderungen und deren Dokumentation wurde besondere Beachtung geschenkt.

Änderungskontrollsysteme sollten ein fester Bestandteil des jeweiligen firmeninternen Qualitätsmanagements sein. Aufgabe und Ziel ist die Sicherstellung, dass alle angekündigten oder beantragten Änderungen ausführlich überprüft sowie vollständig dokumentiert und autorisiert werden.

Die Behandlung von Änderungen im technischen Bereich beginnt mit deren Einstufung bezüglich der GMP-Relevanz. Diese sollte durch eine Risikoanalyse begleitet werden. Wie, d.h. mit welchen Methoden und welcher Dokumentation dies erfolgt, ist nicht geregelt und wird von Firma zu Firma unterschiedlich gehandhabt.

Ein häufiges Problem ist der Umgang mit Änderungen bei laufenden Qualifizierungsphasen (z.B. während der IQ oder OQ). Hierbei spielt eine entscheidende Rolle, dass Anlagenlieferant und pharm. Hersteller einheitliche Verfahrensweisen zum Change Control absprechen und sich gemeinsam daran halten.

Im Zusammenhang mit der Änderungskontrolle von Anlagen wird die Frage nach Art und Umfang der erforderlichen Requalifizierung sehr häufig gestellt. Oft wird darüber hinaus gefragt, ob man überhaupt requalifizieren muss, wenn man ein Change-Control-System betreibt und keine kritischen Änderungen durchgeführt wurden. Bei der Beantwortung dieser Frage spielen die Themen vorbeugende Instandhaltung, Rekalibrierung und statistische Prozesskontrolle eine wichtige Rolle. Change Control im Bereich Technik ist daher eines von mehreren Mittel zur Aufrechterhaltung des Qualifizierungsstatus.

Die zu Anfang erwähnten Behördeninspektionen und die Ergebnisse daraus zeigen, dass die Dokumentation im Bereich Technik zwar meist als selbstverständlich angesehen, am Ende im Bezug auf GMP-gerechte Vorgehensweise aber doch häufig als nicht ausreichend erkannt wird.

Nachfolgend finden Sie einen Auszug aus den Originalzitaten der Warning Letters Fiskaljahr 2003: Hier Beispiele aus dem Bereich "Schriftliche Anweisungen; Abweichungen"

Changes to written procedures are not drafted, reviewed and approved by the appropriate organizational unit and reviewed and approved by the quality control unit [21 CFR 211.100(a)] and [21 CFR 820.40(b)].

Deviations from written production and process control procedures are not justified. [21 CFR 211.100(b)] and [21 CFR 820.100(a)(2)]. Specifically, a deviation from the approved procedure … "Sterile Filtration of Product" was not appropriately recorded and justified. The process was changed to include in each of the […]nozzles used in the aseptic filling of saline solution in room […] with no assessment of the impact of the change on sterile finished products.

Failure to follow your procedure related to your Change Control Program as required by 21 CFR 211.100(a). For example, many instances were reported as lacking the required signatures prior to the implementation of a change requested.

"The inspection revealed inadequate process validation of drug manufacturing (as required by 21 CFR 211.100, 211.110(a), and 211.110(b)), failure to follow Standard Operating Procedures for change controls and process validation (as required by 21 CFR 211.100(b) and 211.22(d)),

Vorgaben zu der GMP-gerechten Dokumentation von Änderungen finden Sie Im Annex 15 zum EG GMP-Leitfaden.

Hier heißt es unter anderem:

... Alle Änderungen, die die Produktqualität oder die Reproduzierbarkeit des Prozesses beeinflussen könnten, sollten formal beantragt, dokumentiert und genehmigt werden. Die wahrscheinlichen Auswirkungen der Änderung der Einrichtungen, Anlagen und Ausrüstung auf das Produkt sollten bewertet werden. Dies schließt eine Risikoanalyse ein. ...
 

Weitere Informationen hierzu erhalten Sie auf den Seminaren:
 
Autor:
Harald Martin
Projektleiter
CONCEPT HEIDELBERG
   
 

GMP Suchmaschine

  Suchbegriff
  

  

  Suchen in
 

     

Toplinks

VERANSTALTUNGSÜBERSICHT

DOWNLOAD-BEREICH

GMP BERATUNG

REG-NAVIGATOR

WIR ÜBER UNS

HOME

Aktuell

AUCH 2009 WIEDER SONDERKONDITIONEN BEI DER DEUTSCHEN BAHN

Teilnehmer von Concept Heidelberg-Veranstaltungen erhalten bei der Deutschen Bahn auch 2009 wieder Sonderkonditionen für die Anreise mit der Bahn. Genaueres lesen Sie hier.

PHARMA-KONGRESS UND CLEAN ROOMS EUROPE KOOPERIEREN IN 2009

Durch eine Kooperation von zwei der führenden Events in Europa erhalten Besucher eine Reihe von Vorteilen. Lesen Sie hier weiter.

TEILNEHMER VON CONCEPT-HEIDELBERG-VERANSTALTUN-GEN ERHALTEN 20% RABATT AUF GMP-HANDBÜCHER

Ab sofort bietet Concept Heidelberg einen neuen Buchungsservice. Bei Buchung eines Seminars über die GMP Navigator Webseite können GMP-Handbücher (z.b. EG-GMP-Leitfaden, FDA cGMP Guide, AMWHV, ICH Q7) mit 20% Nachlass bestellt werden. Mehr lesen Sie hier.

DER PHARMA-KONGRESS PRODUKTION & TECHNIK

Drei GMP-Konferenzen parallel, eine große Ausstellung und Betriebsbesichtigungen machen den Pharma-Kongress zum wichtigsten Branchentreffpunkt
www.pharma-kongress.de

WEBINAR-AUFZEICHNUNG: "AKZEPTANZKRITERIEN IN DER VALIDIERUNG ANALYTISCHER METHODEN"

Immer wieder werden wir gefragt. Wie sieht denn ein Webinar aus? Wie läuft das ab? Und kann man auch eine Aufzeichnung davon erhalten? Wir haben einen 5 minütigen Ausschnitt nun online gestellt. Hier finden Sie mehr.

30 JAHRE CONCEPT HEIDELBERG - EIN UNTERNEHMENSPORTRAIT AUS DER ZEITSCHRIFT "DIE PHARMAZEUTISCHE INDUSTRIE"

Seit 30 Jahren in Heidelberg ansässig, gilt Concept Heidelberg heute als Europas größter Weiterbildungs- und Informationsdienstleister im Bereich der pharmazeutischen Qualitätssicherung. Mehr.