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Bereits im Januar 2006 hat die FDA im Zusammenhang mit einer entsprechenden
Anpassung des 21 CFR 210 und 211 einen Entwurf einer Guidance for Industry
veröffentlicht, die die speziellen cGMP-Anforderungen bei der Herstellung von
klinischen Prüfpräparaten für die Phase 1 näher beschreiben soll. Diese sollte
den Herstellern als Hilfestellung dienen, die damals geplanten gesetzlichen
Forderungen umzusetzen
Nachdem die FDA jedoch erheblichen Widerspruch zu den geplanten
Neuregelungen erfahren hat, wurden die geplanten Änderungen im CFR zurückgezogen
und der Guidance-Entwurf wurde damit erst einmal hinfällig.
Nun nimmt die FDA einen weiteren Anlauf, die Änderungen
umzusetzen. Die Eingaben von damals wurden laut der Behörde berücksichtigt und
die Dokumente entsprechend angepasst. Mit der Mitteilung im Federal Register vom
15 Juli 2008 (Volume 73, Number 136), wird die Anpassung des 21 CFR 210 und 211
angekündigt: Klinische Prüfpräparate der Phase 1 sollen von der so genannten
"final rule" ausgenommen werden. Für Phase 2 und 3,so wird betont, gelten die
cGMP Anforderungen des 21 CFR 211. In Kraft treten sollen die Änderungen am 15.
September 2008:
http://www.fda.gov/cber/rules/gmpind.pdf
Gleichzeitig wurde auch die überarbeitete Guidance for Industry
mit einem neuen Titel veröffentlicht. Die nun lautende "Guidance for Industry:
cGMP for Phase 1 Investigational Drugs" beschreibt die Vorschläge und
Erwartungen der FDA hinsichtlich Herstellung und Kontrolle von klinischen
Prüfpräparaten der Phase 1. Die meisten Änderungen sind redaktioneller Art und
dienen dazu, die Sprache zu vereinheitlichen und mögliche Unklarheiten und
Missverständnisse aus dem Weg zu räumen. Auch wurde der Detaillierungsgrad
erhöht. Der Geltungsbereich wurde nun genau beschrieben und nicht nur die
Ausnahmen aufgeführt; er bezieht sich, ist aber nicht begrenzt auf folgende
Produkte:
-
Investigational recombinant and non-recombinant therapeutic
products
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Vaccine products
-
Allergenic products
-
In vivo diagnostics
-
Plasma derivative products
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Blood and blood components
-
Gene therapy products
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Somatic cellular therapy products (including
xenotransplantation products).
Menschliche Zell- und Gewebeprodukte bleiben ausgenommen.
Beispiele, wo die Forderungen im Vergleich zum Entwurf von 2006
gestiegen sind oder genauer definiert wurden sind:
-
Umgebungsmonitoring
-
Trennung von Qualitätskontrolle und Herstellung
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Rückverfolgbarkeit
-
Abweichungen und entsprechende Untersuchungen
-
Complaints
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SOPs im Bereich Verpackung, Etikettierung und Versand
Einen Vergleich der Dokumente finden Sie
hier:
Die neue FDA Guidance finden Sie hier:
http://www.fda.gov/cder/guidance/GMP Phase1IND61608.pdf
Autor:
Wolfgang Schmitt
CONCEPT HEIDELBERG
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