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GMP-News
03. März 2008
  

FDA-Zulassung für Parenterale Produkte in Primärpackmitteln aus Kunststoff

 

Bereits im April 2007 hat das Office of New Drugs innerhalb des Center for Drug Evaluation and Research (CDER) der FDA das Dokument MAPP 6020.2 zum Thema Primärpackmittel aus Kunststoff mit dem Titel „Applications for Parenteral Products in Plastic Immediate Containers“ veröffentlicht. Obwohl dieses Dokument eine große Bedeutung hat, ist es in der Industrie relativ unbekannt.

Manual of Policies and Procedures (MAPP) des CDERs beschreiben Abläufe und Regelungen für die CDER Mitarbeiter. Die MAPPs stellen sozusagen ein internes SOP System zur Information der FDA Mitarbeiter dar. Durch die MAPPs sollen einheitliche Vorgehensweisen der Mitarbeiter bei der täglichen Arbeit gewährleistet werden, gerade auch bei der Bearbeitung von Zulassungsanträgen. Erfreulicherweise stehen die MAPPs allen Interessierten über die FDA Website frei zugänglich zur Verfügung.


In dem Manual 6020.2 werden die Anforderungen der FDA an eine Zulassung von parenteralen Produkten, die in Primärpackmittel aus Kunststoffen verpackt werden sollen, beschrieben. Es geht konkret um die Umsetzung der Forderung aus 21 CFR 310.509(a), dass grundsätzlich für jedes parenterale Produkt, das in Primärpackmitteln aus Kunststoff verpackt werden soll, eine genehmigte New Drug Application (approved NDA) vorliegen muss.

Dies gilt sowohl für großvolumige Parenteralia als auch für kleinvolumige Produkte.

Das vollständige Dokument MAPP 6020.2 vom 25. April 2007 finden Sie hier:
http://www.fda.gov/cder/mapp/6020-2R.pdf

 

Auf der Konferenz „Elastomere Komponenten für pharm. Applikationen“ geht es konkret um Auswahl, Entwicklung, Herstellung, Prüfung und Einsatz elastomerer Stopfen und Verschlüsse. Diese Konferenz wird am 24./25. Juni 2008 in Aachen stattfinden und mit einer Besichtigung bei West Pharmaceutical Services verbunden sein..

 

Autor:
Dr. Günter Brendelberger
CONCEPT HEIDELBERG
 

 

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