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Der Rat der Europäischen Union hat eine Verordnung zur Einrichtung der so
genannten Joint
Technology Initiative (JTI) verabschiedet. Diese hat das Ziel, Forschungsprojekte
für innovative Arzneimittel umzusetzen, die den europäischen Pharmasektor durch
die schnellere Entwicklung sicherer und wirksamerer Arzneimittel für Patienten
stärken sollen. Der maximale Beitrag der Gemeinschaft sowohl zu den
Forschungsaktivitäten als auch zu den laufenden Kosten für den Zeitraum bis 2013
ist auf eine Milliarde Euro festgesetzt.
Die Initiative, die offiziell Innovative Medicines Initiative
("IMI") heißt, ist eine einzigartige öffentlich-private Partnerschaft zwischen
der pharmazeutischen Industrie, repräsentiert von der EFPIA (European Federation
of Pharmaceutical Industries and Associations), und den Europäischen
Gemeinschaften, vertreten von der EU-Kommission.
Die Initiative soll Pharmaunternehmen Möglichkeiten zur Zusammenarbeit bieten,
um gemeinsam Lösungen für die Herausforderungen im Entwicklungsprozess biopharmazeutischer Arzneimittel zu finden.
Diese können wie folgt zusammengefasst werden:
- Unzureichende F+E-Investitionen
- Technologische Komplexität
- Aufgesplitterte Forschungsaktivitäten in Europa
Die strategische Forschungsagenda der IMI-Interessengruppen identifiziert die
wichtigsten Forschungsengpässe im biopharmazeutischen F+E-Prozess und gibt
Empfehlungen zur Überwindung dieser Engpässe durch Konzentration auf vier
Gebiete:
- Prognose der Sicherheit
- Prognose der Wirksamkeit
- Wissensmanagement
- Ausbildung und Schulung
Sowohl das Wissensmanagement als auch Ausbildung und Schulung zielen auf die
Verbesserung des Informationsflusses zwischen den verschiedenen Phasen des
Arzneimittelentwicklungsprozesses ab.
Quelle und weitere Informationen:
http://www.imi-europe.org/ (EFPIA-IMI-Website) und
http://www.imi.europa.eu/index_en.html
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