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5. November 2007
  

FDA Schätzt Aufwand zur Umsetzung von Vorgaben

 
In einer Veröffentlichung im Federal Register, Vol 72, No 182, 20. Sept. 2007, S. 53774-53778 schätzt die FDA den Aufwand ab, der sich für die Umsetzung aus den Vorgaben zum 21 CFR 820 ergibt. Die Schätzung ist sehr dezidiert bis auf die einzelnen Paragraphen des 21 CFR 820 herunter gebrochen.

Die FDA bittet die Industrie um Rückmeldung, ob Ihre Schätzungen zutreffend sind. Die Umfrage steht im Zusammenhang mit dem Paperwork Reduction Act von 1995. Für knapp 9000 Firmen erwartet die FDA einen Umsetzungsaufwand aus dem 21 CFR 820 von über 3 Millionen Stunden. Interessanterweise wird der Umfang für das Entwickeln eines CGMP/QS-Systems für 650 neue Firmen (die das erste Mal Medical Devices vermarkten) auf 143 000 Stunden geschätzt.

Als Verteilung der Aktivitäten, die sich aus dem 21 CFR 820 ergeben, schätzt die FDA für:

  • Anforderungen im Zusammenhang mit Herstellungsspezifikationen, Prozesssteuerung und "Device History Record" (DHR) auf 40%
  • Anforderungen im Zusammenhang mit Komponenten und "acceptance activities" auf 20%
  • Anforderungen im Zusammenhang mit Gerätschaften, "records", Beanstandungen und was damit zusammenhängt sowie mit "labelling/packaging" auf 25%
  • Anforderungen im Zusammenhang mit "Quality audit", Rückführbarkeit, Distribution, Statistiken etc. auf 15%.

Weitere Informationen sind im Auszug aus dem CFR zu finden.
 

Aktuelle Informationen zu Medizinprodukten - auch zum 21 CFR 820 - erhalten Sie in der Veranstaltung Aktuelle FDA- und EU-Compliance Entwicklungen bei Medizinprodukten am 22./23.November 2007 in Heidelberg.

Autor:
Sven Pommeranz
CONCEPT HEIDELBERG