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Die Weltgesundheitsorganisation WHO hat mit der "International Clinical Trial
Registry Platform" (ICTRP) einen internationalen Standard für die Registrierung
klinischer Studien geschaffen. Seit Mai 2007 existiert ein Metaregister, welches
auf nationale oder krankheitsspezifische Register zugreift. Das Nationale
Studienregister soll dann in die WHO-Plattform integriert werden.
Die Entscheidung über den Standort des vom Bundesministerium für Bildung und
Forschung (BMBF) mit 2,2 Millionen Euro finanzierten Nationalen Studienregister
ist nun gefallen. Als Sieger aus dem Ausschreibungsverfahren ging die
Universität Freiburg hervor. Hier soll innerhalb eines Jahres ein Register
aufgebaut werden, mit dem in Deutschland durchgeführte klinische Studien
möglichst vollständig erfasst werden.
Hierzu Bundesforschungsministerin Annette Schavan: "Das Register trägt dazu bei,
dass das Vertrauen der Bevölkerung in die klinische Forschung gestärkt wird."
Das Register wird öffentlich zugänglich sein und soll Wissenschaftlern, Ärzten
aber auch Patienten zu einem bestimmten Krankheitsbild Informationen liefern
über aktuell laufende und abgeschlossene klinische Studien und somit die
Transparenz für Patienten und Ärzte stärken. Das Register wird sowohl in Deutsch
und Englisch eingerichtet und gemeinsam von Dr. Gabriele Dreier (Zentrum für
Klinische Studien Freiburg) und Dr. Gerd Antes (Deutsches Cochrane Zentrum) an
der Universität Freiburg geleitet.
Quelle: Pressemitteilung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung
http://www.bmbf.de/_media/press/pm_20070914-183.pdf
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