|
AW: Schlauchlänge bei den Partikelzahlgeräten Beitrag von Dirk Stanischewski geschrieben am 11.11.2008 um 11:39
Originalbeitrag: Schlauchlänge bei den Partikelzahlgeräten geschrieben von B. Basara am 15.10.2008 um 11:47) Hallo Herr Basara, hier gibt es zum einen die Angaben der Hersteller der Partikelzähler, da die Pumpen mit zunehmender Schlauchlänge Schwierigkeiten haben, den Soll-Volumenstrom zu halten. Zum anderen müssen Sie daran denken, dass mit zunehmender Länge und eventuellen Umlenkungen gerade bei den größeren Partikeln mit Verlusten zu rechnen ist, so dass die Messungen nicht mehr die Verhältnisse am Probenahmeort wiedergeben. Hierzu ist ein Aufsatz von C. Helsper im Buch "Reinraumtechnik" (Springer Verlag, Herausgeber Gail, Hortig, ISBN: 978-3-540-20542-5) ganz hilfreich. Aus eigenen Untersuchungen wissen wir, dass ab ca. 10 m Länge signifikante Verluste bei den größeren Partikeln auftreten. Darunter hängt es eben doch noch sehr davon ab, wie stark der Schlauch gekrümmt wird. Nun kommt es noch darauf an, ob es um die Bestimmung der Reinraumklasse geht (dann werden die großen Partikel auf jeden Fall gebraucht) oder um die Prüfung der Filterintegrität, da muss man nicht unbedingt auf die großen Partikel achten, weil das künstlich erzeugte Prüfaerosol sowieso nicht so viele davon enthält.
Antworten auf diesen Beitrag:
Hinweis: Dieses Forum ist als Archiv lesbar, neue Beiträge können nicht
erstellt werden. Wenn Sie über GMP-Themen diskutieren möchten, dann besuchen
Sie bitte unser neues GMP-Forum unter der Adresse
http://www.gmp-forum.de.
|