Beitrag von Carsten Schmitt geschrieben am 23.12.2004 um 16:29
Hallo Forum,
ich bin nicht ganz so vertraut mit dem Terminus der Validierungsbegriffe. Deshalb verzeiht mir etwaige Fehlgriffe.
Zum Thema: Ich habe eine Diskussion mit meinem Chef über die Validierung von Datenfeldern.
Grundlage ist eine Anwendung, deren Veränderung von Datenfeldern protokolliert werden muss und zwar mit einer Autentisierung des Benutzers mit Datum und Uhrzeit. Soweit sind auch keine Fragen. Grundsätzlich bin ich der Meinung, dass man zur Autentisierung von Benutzern lediglich eine Instanz mit elektronischer Signatur benötigt, der man vertraut. Diese Instanz hätten wir meiner Meinung nach mit unserer Lotus Domino Umgebung in Verbindung mit den ID-Dateien der Benutzer. Sobald sich die Benutzer mit ihrer ID und ihrem Kennwort an der Anwendung autentisiert haben, können meiner Ansicht nach alle Feldveränderungen personenabhängig verifiziert werden. Sollte man dann noch nicht dem ID-Verfahren von Domino vertrauen, besteht noch die Möglichkeit von SmartCards zur Autentisierung.
Mein Chef ist der Meinung, dass es trotz einer vertrauten Instanz an der man sich mit einer key-basierten ID-Datei und Kennwort anmelden muss immer noch notwendig ist, bei jeder Feldeingabe sich mit Benutzername/Kennwort zu autentifizieren.
Er meint das wäre gängige Praxis und allgemeine Vorlage bei der Validierung von Datenfeldern.
Das kommt mir ein wenig unnötig vor. Was wäre denn der Vorteil einer zusätzlichen Eingabe des Kennworts, wenn man sich unmittelbar vorher an einer vertrauten Instanz autentisiert hat? Das steht doch absolut mit der Softwareergonomie im Konflikt.
Was ist Eure Meinung? Was sind Eure Erfahrungen zur Eingabevalidierung (Bsp. Domino Applikationen)? Habt Ihr vielleicht irgendwelche Links zu Dokumentationen oder Referenzen? Vielleicht irgendwelche Beispiele speziell aus dem Pharma-Umfeld?
Für Eure Hilfe und Rat bin ich Euch sehr dankbar.
Gruss und frohe Weihnachen und ein erfolgreiches neues Jahr.
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