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neuesten Informationen
zur ISO 9000 Revision!
QM-Systeme nach
GMP und ISO 9000
3 Tage Intensivtraining mit Workshops

19.-21. Mai 1999, Baden-Baden
Steigenberger Badischer Hof

Zielsetzung
Ein pharmazeutisches QS-System wird bereits seit 1989 durch Kapitel 1 des EG-GMP-Leitfadens gefordert. Spätestens jedoch seit der Einführung von
§ 1 a PharmBetrV im Jahr 1994 ist eine Nachweisführung unumgänglich. Diesem Aspekt widmet die Überwachungsbehörde nun mehr und mehr Beachtung.

Die FDA hat zumindest für den Bereich Medical Device bereits vermehrte Inspektionen nach dem QSiT-Prinzip (d. h. Schwerpunkt QM-Systeme) angekündigt.

Bei der Umsetzung dieser Vorgaben in die betriebliche Praxis tauchen jedoch eine Menge Fragen auf:

x Wie kann der Nachweis erfolgen ?
x Wie umfangreich muß die Dokumentation sein ?
x Benötigt ein pharmazeutisches Unternehmen überhaupt einen QS-Verantwortlichen wenn ja:
x Wie sollten die QS-Funktionen im Betrieb organisiert werden:
Stab - Matrix - Team ?
x QS mehr als GMP ?

Bei einer wirtschaftlich effizienten betrieblichen Umsetzung eines QM-Systems sind die folgenden Aspekte zu berücksichtigen.
x Wie kann ein EDV-gestütztes Dokumentenmanagement erfolgen ? Handbücher Policies SOP's ?
x Sollten QM-Systeme mit weiteren regulatorischen Anforderungen, z. B. Umweltschutz, Arbeitssicherheit kombiniert werden ?
x Sollte man Q-Techniken wie HACCP, FMEA und TQM anwenden ?

Ganz aktuell wird auch auf die Revision der ISO 9000-Serie eingegangen, die doch weiter geht, als viele erwartet haben:
x 4-Stufen-Prozeßmodell keine 20 Elemente mehr !
x Kontinuierliche Verbesserung und Kundenzufriedenheit als neue Elemente
x Produktaudit und FMEA als neue Schlagworte im Normtext

Die vorliegende Veranstaltung gibt sowohl in Form von Vorträgen als auch in Workshops Hilfestellung bei der Umsetzung der gesetzlichen Forderungen. Dazu werden konkrete Umsetzungsbeispiele dargestellt oder in Workshops erarbeitet.

Zielgruppe
Das Seminar richtet sich an alle Personen, die in der Pharmaund Wirkstoffproduktion an Aufbau bzw. Weiterentwicklung eines QM-Systems beteiligt sind. Die Vorträge und Workshops sind so strukturiert, daß sowohl Neueinsteiger als auch QS-Experten Anregungen für die tägliche Arbeit mitnehmen können.

1. Tag Teil 1
Regularien: GMP-/ISO-Compliance

10.00 11.30 h
Regulatorische Anforderungen an ein pharmazeutisches QS-System
x Gesetzliche Vorgaben für Pharmaund Wirkstoffproduktion
x Definition eines QM-Systems
x Nachweis und Dokumentation der Aufbauund Ablauforganisation eines QM-Systems (PIC Site Masterfile, QM-Handbuch, SOP's etc.)
Dr. H. PRINZ, Biotest AG, Dreieich

11.30 13.00 h
Die Normenreihe ISO 9000 Die Reform der ISO 9000
x Darlegung der 20 Elemente
x Die geplante Reform der Normenserie ISO 9000
x Kombination von GMP und ISO 9000
O. SCHMIDT, CONCEPT HEIDELBERG

13.00 14.30 h Mittagspause

14.30 16.30 h
Workshop
x Zusammenführung von GMP und ISO 9000: Für ein vorgegebenes Unternehmen X soll ein Handbuchkapitel 'Produktion und Technik' erarbeitet werden.
x Wie sieht die Gliederung / der Inhalt des Kapitels aus, damit es GMP und ISO 9000 konform ist. Dazu wird eine GMP-/ISO 9000Matrix erarbeitet.

Ziel: Die Teilnehmer sollen befähigt werden, die GMP-Anforderungen unter Einbeziehung relevanter Elemente der ISO 9000 ff praktisch umzusetzen.

16.30 17.00 h
Workshoppräsentation
O. SCHMIDT, CONCEPT HEIDELBERG

17.00 18.00 h
FMEA, HACCP, TQM Anwendung in der pharmazeutischen Industrie
x Neue Q-Techniken (FMEA/HACCP)
x Von ISO 9000 zu TQM
x Prozeßorientierte QM-Systeme
x Einbindung von Non-GMP-Bereichen
- Einkauf Geschäftsleitung Vertrieb und Marketing
O. SCHMIDT, CONCEPT HEIDELBERG

18.00 18.15 h
Guidelinebeschaffung via Internet
x Wie und Wo bekomme ich die neuesten EG, FDA, ICH-Guidelines ?
O. SCHMIDT, CONCEPT HEIDELBERG

2. Tag Teil 2
Organisation Projektmanagement Schnittstellen

8.30 9.30 h
Organisatorische Einbindung der Qualitätssicherung/des Qualitätsmanagements
x Welche organisatorischen Modelle lassen sich einführen Linie - Stab -Matrix x Aufgabenbeschreibung für eine Abteilung/ einen Mitarbeiter der Qualitätssicherung
x Nutzen des QS-Systems für die Geschäftsleitung
x Aufgaben des Managements
x Kapazität-/Zeit-/Personalaufwand bei der Implementierung
Dr. H. PRINZ, Biotest AG, Dreieich

9.30 11.30 h
Workshop
x Erstellung einer Stellenbeschreibung für den QMB der Firma A, insbesondere unter Berücksichtigung der Verantwortungsabgrenzung für Stab, Matrix, Linie
x Erstellung von SOP's für die Durchführung von Audits und Schulungen als unternehmensweiter Standard

Ziel: Die Teilnehmer sollen befähigt werden, die Verantwortung des QMB so zu definieren, daß er die notwendigen QM-Maßnahmen umsetzen kann, ohne die AMG-Verantwortlichkeiten zu verletzen. Weiterhin soll versucht werden, die ersten QS-notwendigen Arbeiten festzulegen und abzugrenzen.

11.30 12.30 h
Workshoppräsentation
Dr. H. PRINZ, Biotest AG, Dreieich

12.30 14.00 h Mittagspause

14.00 15.00 h
Einbindung von F + E in ein pharmazeutisches QS-System
x Projektmanagement als Grundlage für die Entwicklung neuer Produkte, Projektplan/ QS-Plan
x Annex 14, EG-GMP-Leitfaden
x Dokumentenmanagement, effiziente Dokumentenerstellung für die Registrierung, PSF
x GCP, GLP Einbindung in das Projektmanagement
x DIN EN ISO 9001 Hilfestellung
x DIN EN ISO 9004 Hilfestellung
Dr. H. PRINZ, Biotest AG, Dreieich

15.00 - 15.30 h Kaffeepause

2. Tag - Teil 3
Fallbeispiele - Behördliche Akzeptanz EG/FDA

15.30 - 16.30 h
Fallbeispiel - Das Integrierte Managementsystem
x Aufbau und Weiterentwicklung eines prozeßorientierten QM-/UM-Systems
x Ressourcen- und Zeitbedarf
x EG GMP- und FDA-Compliance
x Zertifizierung nach ISO 9002
x Umweltzertifizierung nach ISO 14001 und Öko-Audit-Verordnung
Dr. M. NIXDORF, Schering GmbH + Co. Produktions KG, Weimar

16.30 - 17.30 h
Qualitätssicherung aus Sicht der Überwachung
x Was fordert die überwachende Behörde ?
x ISO 9000 in der pharmazeutischen Industrie
x Inspektion von QS-Systemen - Erfahrungsbericht
x Aktuelle Entwicklungen auf Basis der MRA-Abkommen
x Besonderheiten von 21 CFR 210 und 211
Dr. J. NEUHAUS, Bezirksregierung Köln

3. Tag - Teil 4
Dokumenten- und Aufzeichnungsmanagement

8.30 - 9.30 h
Effektives Dokumentenmanagement
x Manuelle Handhabung - EDV-Systeme
x Moderne Verteilsysteme - Intranet
x Validierungsaspekte
x Erwartungen an die Dokumentation im Konzernverbund
Dr. T. LENHARD, Hoechst Marion Roussel AG, Frankfurt/M.

9.30 - 11.30 h
Workshop
x Erarbeitung der potentiellen Inhalte eines Validierungsmasterplans für computergestützte Systeme - Validation Policy

Ziel: Die Teilnehmer sollen befähigt werden, eine übergreifende Richtlinie zu gestalten, die als unternehmensweite Grundlage Standards definiert.

11.30 - 12.30 h
Workshoppräsentation
Dr. T. LENHARD, Hoechst Marion Roussel AG, Frankfurt/M.

12.30 - 14.30 h Gemeinsames Abschlußessen

 

Referenten
Dr. Thomas LENHARD
Nach dem Chemiestudium an der Uni Kaiserslautern und dem Studium der Pharmazie an der Uni Heidelberg promovierte Dr. Lenhard 1982 zum Dr. rer. nat. und erhielt 1984 seine Approbation als Apotheker. Seit 1986 ist er bei der Hoechst AG beschäftigt, u. a. als Laborleiter QK Pharma; Kontrolleiter gem. AMG (paragraph) 19,20; Gruppenleiter Biosynthetika in Qualitätskontrolle Pharma; Gruppenleiter Qualitätssicherungssystem/ Generelle SOP's in Abteilung QS/GMP. Seit 1996 ist Dr. Lenhard im Rahmen der Global Quality Operations - International Standards der Hoechst Marion Roussel AG verantwortlich für EDV-Projekte, seit 1997 verantwortlicher Leiter eines Projektes zur globalen, EDV-gestützten Erfassung und Systematisierung von HMR-Materialien.

Dr. Jörg NEUHAUS
Studium der Pharmazie und Promotion an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität, Bonn; Approbation als Apotheker, Apotheker für Pharmazeutische Technologie; Wissenschaftlicher Angestellter am Institut für Pharmazeutische Technologie der Universität Bonn; Laborleiter in der Pharmazeutischen Entwicklung der A. Nattermann GmbH in Köln; Leiter Pharmazeutische Entwicklung bei der E. Scheurich Pharmawerk GmbH, Appenweier, Herstellungsleiter bei Kettelhack Riker Pharma GmbH; 3 M Medica GmbH in Borken; seit April 1994 Pharmaziedezernent bei der Bezirksregierung Köln, GMP-Inspektor.

Dr. M. NIXDORF
Nach dem Chemiestudium an der Universität Heidelberg und Promotion zum Dr. rer. nat. war Dr. Nixdorf von 1984 bis 1995 bei der Azupharma beschäftigt, zuletzt als Geschäftsführer Herstellung und Qualitätssicherung, Entwicklung und Instandhaltung. Er wechselte 1995 zur GEHE Medica Produktionsgesellschaft in Weimar und war als Geschäftsführer verantwortlich für Herstellung und Instandhaltung. Seit 1997 ist er Prokurist und Bereichsleiter Produktion und Technik der Schering GmbH & Co. Produktions KG (vormals GEHE Medica).

Dr. H. PRINZ
Dr. Prinz ist Leiter der Stabsabteilung: Zentrale Qualitätssicherung der Biotest AG. Er hat an der Universität Köln Chemie und Genetik studiert und in Fach Genetik über Struktur-Funktionsprinzip von Proteinen promoviert. 1986 wechselte er zur Firma Boehringer Mannheim nach Penzberg und war dort für den Aufbau der Abteilung für die Analytik rekombinanter therapeutischer Proteine zuständig. Nach der Übertragung und Etablierung derselben Abteilung in die Qualitätskontrolle von Boehringer Mannheim wechselte er 1991 zur Firma Biotest Pharma GmbH. Dort war er als Mitarbeiter der Qualitätssicherung für den Aufbau eines Qualitätssicherungssystems in den Labors verantwortlich. Seit 1994 ist er Leiter der Stabsabteilung und verantwortlich für die Geschäftsbereiche Pharma und Diagnostika. Im Sinne der DIN EN ISO 9001 ist er Beauftragter der obersten Leitung.

Dipl.-Betriebswirt O. SCHMIDT
O. Schmidt hat in Ludwigshafen/Rhein und Worms Betriebswirtschaft studiert und ist heute als Projektleiter (Schwerpunkt Qualitätsmanagement/ Umweltmanagement) verantwortlich für die Konzeption und Durchführung von Seminaren sowie für Aufbau/Auditierung von Qualitätsmanagement- und Umweltmanagementsystemen. Er ist Fachauditor TÜV (A.R.) und hat eine Personalzertifizierung (Grundlage DIN ISO 10011 Teil II) durchlaufen. Herr Schmidt ist außerdem Umweltsystemauditer gem. Regularien der Deutschen Gesellschaft für Qualität (DGQ).

Termin
Mittwoch, 19. Mai 1999
10.00 bis ca. 18.15 Uhr

Donnerstag, 20. Mai 1999
8.30 bis ca. 17.30 Uhr

Freitag, 21. Mai 1999
8.30 bis ca. 14.30 Uhr

Ort
Steigenberger Badischer Hof, Lange Straße 47, 76530 Baden-Baden Telefon 0 72 21 / 9 34-0

Teilnehmergebühr
DM 2.980,- zzgl. MwSt. schließt ein Abendessen und zwei Mittagessen sowie Getränke während der Veranstaltung und in den Pausen ein. Zahlung nach Erhalt der Rechnung.

Anmeldung
Zimmerreservierungen innerhalb des Zimmer-Kontingentes nur über CONCEPT möglich. Sonderpreis: Einzelzimmer incl. Frühstück DM 195,-. Um Falschangaben zu vermeiden, bitten wir um schriftliche Anmeldung mit genauer Adresse und Angabe des vollständigen Namens des Teilnehmers.

Haben Sie noch Fragen?
Dafür stehen Ihnen Herr O. Schmidt, Tel. 0 62 21/84 44-0 (Projektleitung) und
Frau T. Trageser, Tel. 0 62 21/84 44 44 (Organisationsleitung) gerne zur Verfügung!

Allgemeine Geschäftsbedingungen
Bei einer Stornierung der Teilnahme an der Veranstaltung berechnen wir folgende Bearbeitungsgebühr:
1. Bis 2 Wochen vor Veranstaltungsbeginn 10 %
2. Bis 1 Woche vor Veranstaltungsbeginn 50 %
3. Innerhalb 1 Woche vor Veranstaltungsbeginn 100 %

Selbstverständlich akzeptieren wir ohne zusätzliche Kosten einen Ersatzteilnehmer. Der Veranstalter behält sich Themen-sowie Referentenänderungen vor. Muß seitens des Veranstalters aus organisatorischen oder sonstigen Gründen die Veranstaltung abgesagt werden, wird die Teilnehmergebühr in voller Höhe erstattet.

Organisation
CONCEPT HEIDELBERG, P.O.Box 10 17 64, D-69007 Heidelberg, Telefon 0 62 21/84 44-0
Telefax 0 62 21/84 44 34, e-mail: info@concept-heidelberg.de

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